„Zeitzeuginnen-2.0 – Erinnerungskultur an Schulen“ – Vortrag mit offenem Dialog
Die Journalistin und Schriftstellerin Susanne Scholl über die Geschichte ihrer Familie, ihr Aufwachsen im Nachkriegsösterreich und die lange Zeit unhinterfragte NS-Vergangenheit.
Vor Schülerinnen und Schülern erzählt Scholl von ihren Eltern, die als Kommunisten vor der NS-Verfolgung nach Großbritannien flohen. Und sie spricht über ihre Jugend in Österreich nach 1945. Über ihre Angst, über das Schweigen und die Verdrängung, die viele Familien in einem Land prägten, das als Staat zwar Opfer, von dessen Bürgern und Bürgerinnen aber viele Mittäter und Mittäterinnen des Nationalsozialismus gewesen waren. Auf Scholl wirkten diese Eindrücke prägend. Sie weckten den Wunsch, sich politisch zu engagieren, und das Verlangen, gesellschaftliche Zusammenhänge besser zu verstehen. Was sie letztlich in eine Laufbahn als Journalistin und langjährige Auslandskorrespondentin in Moskau führte.
Die Veranstaltung wurde auf Initiative der Journalistin und Filmemacherin India Rose Boehm organisiert.
Ort der Veranstaltung:
Gymnasium und wirtschaftskundliches Gymnasium Haizingergasse – GWIKU 18, Haizingergasse 37, 1180 Wien
Mehr Information:
India Rose Böhm
india.boehm3@gmail.com
